Unsere

Vereinsgeschichte

Den ersten Anstoß zur Gründung eines Turnvereins in Birkenfeld gab 1878 ein gewisser Phillip Ehmann. Er war schon vor seinem Zuzug aus Pforzheim dort aktiver Turner. Zur Gründung des Turnvereins konnte er mit folgenden jungen Männern antreten. P. Kienzle, Karl Müller, Friedrich Müller, Christian Müller, Adolf Müller, Christian Rieth, Wilhelm Seufer, Karl Bäzner, David hack, Friedrich Roth, Philipp Keller, Fritz Ochner, Idler, Wilhelm Roth und Gottlieb Roth. Geturnt wurde mit selbstgefertigten oder vom Turnverein Pforzheim geliehenen Geräten unter anderem auf dem gemeindeeigenen Kelterplatz.

Am 26. Juli 1891 wurde die erste Turnvereinsfahne festlich eingeweiht. Ein kleiner Auszug aus der von Philip Reuster 1886 fixierten Vereinssatzung verdeutlicht die hohen Ziele des Vereins: „Der Zweck des Vereins ist die Stärkung des Körpers und des Geistes, Förderung der Sittlichkeit, verbunden mit regem vaterländischen Sinn, um so für den Einzelnen Kraft und Wohlsein, für das Ganze Macht und Größe zu erstreben!“ Trotz dieser teuren Ziele betrug der Beitrag pro Jahr und Mann 20 Pfennig. Die musische Seite kam auch nicht zu kurz: 1889 wurde eine Sängerabteilung gebildet.

Unter den Vorständen Friedrich Müller und Ernst Vollmer konnten 1912 zwei Grundstücke erworben werden. Auf diesem Gelände entstand der neue Turnplatz, der dann am 7. Juli 1912 eingeweiht wurde. Nach dem Krieg nahmen dann Erwin Müller, Wilhelm Vollmer, Ernst Vollmer und August Weik wieder das Heft in die Hand. Bereits 1920 konnte der Turnverein das Gauturnfest erfolgreich ausrichten. In den nachfolgenden Jahren fand man auf vielen Siegerlisten die obigen Namen, sowie Karl Vollmer, Karl Frank, Fritz Schroth, Oskar Kothek und vor allem Albert Heinz. 1925 wurde dann die Handballabteilung gegründet.

Die Handballabteilung wurde 1925 gegründet. Man spielte damals beim Schwäbischen Turn- und Spielverband natürlich Großfeldhandball. 1937 erspielte sich die Seniorenmannschaft erstmals den Kreismeistertitel. Ab 1938 stellten auch die Damen eine Mannschaft. Nach Kriegsende wurden die Handballer erst 1957 unter der Leitung von Hans Ölschläger wieder aktiv. Unter Trainer Otto Gorgus gelang 1965 der Aufstieg in die Bezirksklasse. Bis 1976 wurden 18 Großfeldturniere um den Pokal der Gemeinde Birkenfeld ausgetragen. Nach dem Bau der Schwarzwaldhalle wurde dort das “Dreikönigsturnier” für Damen, Herren, Senioren, und Jugendmannschaften und nun schon über 25 mal mit großem Erfolg veranstaltet. Dieses Turnier ist weit über den Kreis hinaus bekannt und gewann durch die Durchführung des “Top-Turniers” noch mehr an Attraktivität. Viele Kreismeistertitel der Jugendmannschaften zeugen von der ausgezeichneten Jugendarbeit im Verein. Der letzte stammt aus der Saison 1996/97 der A-Jugend unter Trainer Sven Sigloch.

Besonders erwähnenswert ist noch der Aufstieg unserer Damenmannschaft 1996 in die Oberliga. Man spielte dort bis 1998 unter der Leitung von Karl Ritter. Auch die Herren können auf einige Erfolge zurückblicken. So holte man 1996 mit Peter Galler den Siegerpokal beim eigenen Dreikönigsturnier. Mit Ralf Gasser wurde der Turniersieg dann nochmals im Jahr 2005 geschafft. Unter Sven Sigloch als Trainer wurde 2000/01 und 2002/03 der Kreispokal gewonnen und die Mannschaft belegte in der 1. Kreisklasse in den letzten Jahren immer sehr gute Plätze im oberen Tabellendrittel. Vor einigen Jahren starteten wir auch ein Beach-Handball-Turnier auf unserer Anlage. Eine ganz neue Form des Handballspielens auf einem Sandplatz. Unser Turnier zählte mit zu den ersten in Baden und gehörte zur offiziellen “BHV-Masters-Tour”. Leider fand diese Variante des Handballs nicht den großen Zuspruch, sodass dieses Turnier nicht mehr stattfindet. Sehr stolz sind wir auf die entstandenen Beziehungen zu anderen Vereinen. Besonders erwähnenswert ist dabei die Freundschaft mit Oppenweiler. Diese entstand auf einem Turnier 1984 in Calella, Spanien. Bis zum heutigen Tag besteht diese enge Verbindung noch. In den letzten Jahren hatten wir viele Spieler, die sportliche Leistungsträger waren und sind. Mitglieder, die sich in einem Amt engagierten und viele, die halfen, wenn Not am Mann war. Wir möchten es deshalb hier nutzen, um einige zu erwähnen und Ihnen hiermit auch zu danken. Besonders halfen der Abteilung Hans Ölschläger, der immer bei den Heimspielen kassiert und überall gerne hilft. Horst Kicherer, der wochenlang Saisonkarten verkauft oder beim so genannten “Ortsturnier”, einem Fun-Turnier, als Schiedsrichter tätig ist. Beide sind immer da, wenn man sie braucht.

Unter der Vorstandschaft von Wilhelm und – ihm nachfolgend – seinem Bruder Ernst Vollmer konnte der Turnplatz durch Grundstückszukäufe und Errichtung einer Unterkunftshalle weiter vergrößert werden. Das „Turnhäusle“ entstand 1927. Auch für das finanzielle Engagement ist der Verein seinen beiden Vorsitzenden zu großem Dank verpflichtet. Als vom 7.-9. Juli 1928 das 50-jährige Vereins-Jubiläum gefeiert wurde, zählte man bereits rund 500 Mitglieder.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab eine Gruppe älterer Turner mit einigen jungen Leuten wieder die ersten Impulse. Auch die Handballabteilung wurde im Jahre 1957 durch Hans Ölschläger und seinem Mitstreiter wieder zu neuem Leben erweckt. Der durch die Besatzungsmacht mit dem Fußball fusionierte Verein wurde 1959 wieder selbstständig. Ernst Vollmer übernahm für weitere sieben Jahre die Vereinsführung Von 1951 bis 1960 wurden die Gau-Kinderturnfeste mit großem Erfolg auf unserer Anlage organisiert und durchgeführt. Zahlreiche erfolgreiche Teilnahmen der Turnerinnen und Turner an Gau- und Landesturnfesten zeugen von einem lebendigen und leistungswilligen Vereinsleben.

Im Februar 1976 wurde die kleine Abteilung der „Jedermann-Sportler“ ins Leben gerufen. 1978 wurde unter der Vorstandschaft von Erwin Lohse mit einem umfangreichen Programm und großer Beteiligung der Birkenfelder Einwohner vom 13.-27. August das 100-jährige Jubiläum veranstaltet. In diesem Jahr haben sich auch einige Volleyballspieler zu einer neuen Abteilung zusammengetan und das Projekt Tennis entstand. Nachdem sich bereits binnen kurzer Zeit etwa 60 Interessenten eingetragen hatten, beschleunigte man die Planung. So konnten bereits im Juni 1979 zwei Tennisplätze und ein Mehrzweckspielfeld für alle Vereinssparten eröffnet werden. 1982 kamen zwei weitere Sandspielfelder hinzu. Ende der achtziger Jahre beschäftigte sich die Verwaltung des Vereins mit dem Schicksal des alten „Turnhäusle“, das dringend renoviert werden musste. Gleichzeitig machte man sich Gedanken über den Bau eines neuen Vereinsheims und die Tragbarkeit einer notwendigen Schuldenbelastung. Der Antrag auf Errichtung einer Kleinturnhalle auf dem Turnplatz, wurde von der Gemeinde abgelehnt.

Die Mitgliederversammlung des Jahres 1991 genehmigte ein Bauprogramm für die Neugestaltung des Vereinsheims. Planung, Finanzierung und letztendlich die Bauausführung lagen in den bewährten Händen unseres Vorstands Erwin Lohse. Im August 1992 musste das alte „Turnhäusle“, das manche Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen beherbergte, nach einem Abbruchfest dem Neubau platzmachen. Nach einer über 6 Jahre dauernden Vorbereitungszeit konnte der Vorstand im April 1994 das neue Vereinsheim seiner Bestimmung übergeben. Alle Beteiligten können mit Stolz auf das Erreichte schauen, das heute die Visitenkarte des Turnvereins mitten im Ort ist.

Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen es uns jetzt auch die verschiedenen beliebten Gesundheitskurse in Zusammenarbeit mit der AOK anzubieten. Als neueste Errungenschaft können wir allen Boule-Freunden einen Bouleplatz bei den Tennisplätzen anbieten. Erbaut in Eigenarbeit einiger Mitglieder unter der tatkräftigen Leitung von Karl Frank und Günther Hauger.

Im Verwaltungsbereich zeichneten sich Volker Schäfer, der seit 1989 Abteilungsleiter ist, Thomas Kugel (†), Stefan Schöttle, Markus Walter, der über 16 Jahre in der Abteilung als Turnierleiter tätig war und Stefan Schäfer aus. Letzter gehört auch zu unseren sportlichen Stützen der Abteilung, wie auch Gerald Polley, Sven Hofmann und Ralf Gasser. Von der damaligen Frauenmannschaft möchten wir Heidi Roth, Ina Volg, Monika Hofmann und Ute Rohrer erwähnen.

Besonders stolz sind wir auf Dennis Rutkewitz, der bei uns das Handballspielen lernte und mittlerweile zum Regionalligisten aus Altensteig gewechselt ist, aber immer noch oft in der Schwarzwaldhalle hilft, wenn Not am Mann ist. Ohne Trainer können wir auch keine effektive Jugendarbeit betreiben. Deshalb gilt unser Dank all denen, die in den letzten Jahren ehrenamtlich Mannschaften trainierten. Erwähnen möchten wir hier besonders Sven Sigloch, Roland Müller und Hans-Peter Stumpp.

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